Kurzprofil
- Name: Jasmin Momenin
- Wahlkreis: WK 19 – Hamburg-Altona
- Beruf: Bauingenieurin
- Arbeitgeber: Hamburg Port Authority AöR
- Alter: 38 Jahre
- Familienstand: verheiratet, 1 Kind
- Ort: wohnt in 22549 Hamburg-Osdorf
Mitgliedschaften
Deichverteidigung, Studenteninitiative bonding e.V.
Fragen und Antworten
Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?
… weil ich unsere Welt mit den Augen derer sehe, die am unteren Ende der Nahrungskette stehen und es so viele Dinge gibt, die mit einfachen Mitteln geändert werden können. Deswegen möchte ich in den Bundestag.
Wie garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?
Ich verzichte heute schon auf Geld, weil es mir wesentlich wichtiger ist, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, als dass ich viel Geld verdiene.
Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?
Die Reaktionen in unserem Land nach der Katastrophe in Fukushima.
Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden, bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch stärker vertreten werden?
Die Interessen des Volkes, das den Großteil der Bevölkerung ausmacht, möchte ich vertreten – also den "Otto-Normal-Verbraucher" – zu dem auch ich mich zähle.
Welche Gründe könnten Sie dazu bewegen, sich aus der Politik zurückzuziehen?
Wenn ich von einem Menschen tätlich angegriffen werde, weil ich meine Meinung kund tue, dann würde ich überlegen, ob es sich lohnt, für seine Überzeugung zu sterben, oder ob es nicht besser ist, sich aus dem politischen Leben zurück zu ziehen.
Welche Qualifikationen bringen Sie für die Arbeit als DirektkandidatIn mit?
Ich bin eine gute Zuhörerin und ein Mensch der klare Antworten schätzt und auch gibt. Ich bin sehr gut organisiert und mir fällt es sehr leicht zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Ich beschönige nichts und versuche immer die gesamte Wahrheit zu sehen. Ich bin optimistisch, trotz meiner Fähigkeit die Realität in ihrer ganzen Bandbreite zu sehen.
Welchen möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum?
Allen mir derzeit bekannten politischen Vorhaben könnte ich mit den entsprechenden Einschränkungen zustimmen. Beispielsweise TTIP könnte ich zustimmen, wenn es klare Absprachen gibt, welche Dinge erlaubt sind und welche nicht. Phreaking würde ich verbieten.
Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?
Gründung einer Arbeitsgruppe zur TTIP um Antworten für Deutschland zu finden und ein klares Statement gegenüber Brüssel zu bekommen.
Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Studium Bauingenieurwesen M.Sc. bis 2012 in Leipzig, danach Angestellte bei Hamburg Port Authority AöR als Bauingenieurin im Tief- und Wasserbau.
Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?
Die Mutter meiner Freundin, die ihr ganzes Leben lang als Näherin hart gearbeitet hat, um ihre Tochter zu ernähren und ihr ein gutes Leben zu bieten. Sie hat Bio-Essen eingekauft, ihre Tochter auf eine Privatschule geschickt und ist regelmäßig mit ihr auf Reisen gegangen um ihr die Möglichkeit zu geben, Europa kennen zu lernen – trotz ihres geringen Gehaltes!!!