Kurzprofil
- Name: Marion Schneider
- Wahlkreis: WK 191 – Jena – Sömmerda – Weimarer Land I
- Beruf: Unternehmerin / Historikerin
- Arbeitgeber: Toskanaworld
- Alter: 61 Jahre
- Familienstand: verheiratet, zwei Kinder
- Ort: wohnt in 99518 Bad Sulza
Mitgliedschaften
SG Medizin Bad Sulza, Naturfreunde Deutschland, Prager Haus Apolda e.V., Auerworld Festival Verein, Internationales Kinderhilfswerk Ourchild e.V., Verein Integralis Pommritz, Förderverein Hadamar, Weimarer Republik e.V., Kulturdepot e.V., Deutsch Griechische Gesellschaft Weimar e.V. u.a.
Fragen und Antworten
Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?
Ich möchte gerne mit den Menschen meines Wahlkreises gemeinsam Politik machen und seine Einwohner und Wahlberechtigten als Mitglied des Bundestags vertreten.
Welche Qualifikationen bringen Sie für die Arbeit als DirektkandidatIn mit?
Seit meiner Schulzeit bin ich als Schul-, später Studentensprecherin Interessensvertreterin. Seit den 70er Jahren habe ich im Bereich von Herstellung und Vertrieb von Konsumgütern und seit den 90er Jahren im Bereich der Dienstleistungen Unternehmenserfahrungen gesammelt und Unternehmen, Vereine und Bürgerinitiativen geleitet oder in ihnen gewirkt. Ich verfüge über ein großes nationales und internationales Netzwerk. "Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben" – Jean-Jacques Rousseau
Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?
Mahatma Gandhi, weil er die Interessen seiner Mitbürger und seines Landes erfolgreich vertrat, ohne Gewalt anzuwenden.
Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?
Eine umsichtige Wirtschaftspolitik ist die Grundlage von Frieden und Wohlstand. Aufrüstung, Export von Rüstungsgütern an Krisengebiete, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland sowie TTIP wie CETA schaden unserem Land, den Unternehmen wie der Bevölkerung. Ein Wirtschaftsprogramm für Frieden und Wohlstand unter Einbeziehung der Firmen, Gewerkschaften und politischen Entscheider sowie Interessensverbände ist notwendig.
Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?
Das Eingreifen Russlands in Syrien, um die unrechtmäßige Absetzung der gewählten Regierung Assad zu verhindern. Es wäre sonst ein unvorstellbares Blutbad in Syrien erfolgt, da die syrische Armee über kaum noch Waffen und Munition verfügte. Außerdem bestand aktut die Gefahr, dass ein weiteres Land in Chaos und Anarchie und in die Hände terroristischer Verbrecher gefallen wäre. Die Tatsache, dass TTIP so, wie es war, nicht möglich wurde und auch CETA bisher nicht durchkam, ist ebenfalls ein Grund für mich zur Freude. Diese beiden Handelsabkommen stärken die Macht der Monopole und Konzerne über die nationalen Parlamente und Regierungen und machen die EU und die europäischen Länder immer mehr zu Oligarchien.
Wie garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?
Ich verfüge über ausreichend eigene Mittel. Mein ganzes Leben lang habe ich nach den geltenden Gesetzen gelebt und bin damit gut zurecht gekommen. Ehrlichkeit und Unbestechlichkeit sind für mich unabdingbar für meine persönliche Glaubwürdigkeit und ein gutes Gewissen, ohne das ich nicht glücklich sein kann. Der chinesische Philosoph Laotse hat dies gut ausgedrückt: Wo man nehmen will, da muss man geben." Wenn ich die Stimmen meiner Wähler für mich gewinnen möchte und auch noch um Geld für meine politische Tätigkeit bitte, ist mir völlig bewusst, dass ich die Sicherheit geben sollte, dass diese Entscheidungen auch Vorteile für meine Wähler bringen. Deshalb bin ich auf meinen guten Ruf von jeher bedacht.
Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Vogelsberg/Hessen (damals 160 Einwohner). Abitur 1975, Studium Geschichte, Germanistik, Volkskunde bis 1982, dabei ein Jahr in England als Deutschlehrerin. 1983-90 im elterlichen Betrieb, ab 1990 selbständig in Thüringen. Aufbau einer Rehabilitationsklinik, dreier Thermen, von fünf Hotels, einer Medizintechnik- und Kosmetikfirma und Mitwirkung in vielen Vereinen, Initiativen und Organisationen.
Welchen möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum?
TTIP und CETA, weil dann die Demokratie ausgehebelt wird und der Staat als wichtigste Institution zur Sicherung des sozialen Friedens, von Recht, Ordnung und Wohlstand den Interessen der Konzerne unterworfen würde. Der Rüstungsexport an Diktaturen und in Kriegsgebiete muss unterbleiben und die Rüstungsproduktion im Dialog mit den betreffenden Firmen transformiert werden.
Welche Gründe könnten Sie dazu bewegen, sich aus der Politik zurückzuziehen?
Wenn Einheit im Vorgehen nicht zu erreichen ist.
Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden, bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch stärker vertreten werden?
Der Mittelstand ist das deutsche Erfolgsmodell. Hier arbeiten Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den besten Lösungen zum Erfolg ihrer Unternehmen und der Region. Selbst in China und Indien hat sich dies inzwischen herumgesprochen, und das Wort "Mittelstand" wird dort als Begriff für erfolgreiche Wirtschaftspolitik gesehen. Ich fühle mich außerdem besonders den Interessen der Besitz- und Mittellosen sowie den Entrechteten verpflichtet.
Weitere Informationen:
Die Einbeziehung der Bevölkerung in die Politik ist für die Zukunft Deutschlands, Europas und auch der globalen Politik entscheidend. Die Zivilgesellschaft hat in den letzten Jahrzehnten ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Sie muss auch in der Politik vertreten sein.
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