Frank Hofer

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Kurzprofil

  • Name: Frank Hofer
  • Wahlkreis: WK 19 – Hamburg-Altona
  • Beruf: Diplom Kaufmann
  • Alter: 48 Jahre
  • Familienstand: ledig, liiert
  • Ort: wohnt in 22179 Hamburg

Mitgliedschaften

Seit Jahren interessiere ich mich für Politik. Bin sozialdemokratisch bzw. Mitte-links ausgerichtet, ohne jedoch dogmatisch zu sein. Es geht um gesellschaftlichen Ausgleich…. um wirkliche soziale Gerechtigkeit. Somit ist z.B. Harzt IV für mich nicht tragbar. Insgesamt sollte ein einkommensabhängiges Bürgergeld eingeführt werden, das jedem Menschen eine Existenzsicherung ermöglicht, ohne staatliche Strangulierungen respektive Sanktionen. Dies ist jedoch nur ein Punkt – es gibt noch viele mehr. Es ist nicht gut, daß sich extremer Reichtum bei nur wenigen sammelt, während viele trotz Arbeit mit Hartz IV aufstocken oder im Alter Grundsicherung in Höhe von Hartz IV beziehen müssen. Selbiges gilt für Menschen, die wegen Erkrankung vor dem Rentenalter frühberentet sind und auch auf Grundsicherung angewiesen sind. Gleichzeitig stehe ich für eine wirtschaftsfreundliche Politik, denn ohne eine florierende Wirtschaft ist keine gerechte Umverteilung möglich. Auch die Wirtschaft benötigt mitunter Deregulierungen, denn auch sie leidet oftmals unter einem hinderlichen Vorschriften- und Auflagenwust.

Fragen und Antworten

Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?

Seit Jahren interessiere ich mich für Politik. Bin sozialdemokratisch bzw. Mitte-links ausgerichtet, ohne jedoch dogmatisch zu sein. Es geht um gesellschaftlichen Ausgleich…. um wirkliche soziale Gerechtigkeit. Somit ist z.B. Harzt IV für mich nicht tragbar. Insgesamt sollte ein einkommensabhängiges Bürgergeld eingeführt werden, das jedem Menschen eine Existenzsicherung ermöglicht, ohne staatliche Strangulierungen respektive Sanktionen. Dies ist jedoch nur ein Punkt – es gibt noch viele mehr. Es ist nicht gut, daß sich extremer Reichtum bei nur wenigen sammelt, während viele trotz Arbeit mit Hartz IV aufstocken oder im Alter Grundsicherung in Höhe von Hartz IV beziehen müssen. Selbiges gilt für Menschen, die wegen Erkrankung vor dem Rentenalter frühberentet sind und auch auf Grundsicherung angewiesen sind. Gleichzeitig stehe ich für eine wirtschaftsfreundliche Politik, denn ohne eine florierende Wirtschaft ist keine gerechte Umverteilung möglich. Auch die Wirtschaft benötigt mitunter Deregulierungen, denn auch sie leidet oftmals unter einem hinderlichen Vorschriften- und Auflagenwust.

Welche Qualifikationen bringen Sie für die Arbeit als DirektkandidatIn mit?

Nunja, ich habe Abitur gemacht, war Wehrdienstleistender bei der Bundeswehr, absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte letztlich Betriebswirtschaftslehre. Nur auch das qualifiziert einen sicher nicht alleine für das Mandat eines Bundestagsabgeordneten. Es sind die persönlichen Erfahrungen im Leben. Höhen wie auch Tiefen. Und mit den Jahren habe ich bemerkt, was alles suboptimal in unserem Land läuft. Sicher nicht alles, doch es gibt an vielen Stellen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?

Ich neige nicht wirklich dazu, Vorbilder zu haben. Wenn, sind es einzelne Leistungen, die Menschen erbracht haben. Um jedoch die Frage trotzdem zu beantworten: eigentlich alle Direktkandidaten hier. Es sind Leute, die viel Zeit und Energie investieren, obwohl die Erfolgsaussichten nicht zwingend rosig sind. Und trotzdem tun sie es und kandidieren; das imponiert mir!

Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?

Dies ist kurz aufgelistet: Das einkommensabhängige Bürgergeld (ähnlich dem Grundeinkommen), gesetzliche Krankenversicherung für alle (keine Zwei-Klassen-Medizin mehr), mehr sozialer Wohnungsbau, soziale Marktwirtschaft, mehr Förderung von Existenzgründern, Erhöhung der Steuern bei Spitzenverdienenden, eine angemessene Erbschaftssteuer bei SEHR Vermögenden, parallel die Schwelle erhöhen, bevor der Spitzensteuersatz greift. Jetzt zahlen schon mitunter Abteilungsleiter den Spitzensteuersatz, was deutlich den wirklich Höchstverdienenden vorbehalten sein sollte.
Und da greift eben das Thema Erbschaftssteuer. Ein Erbe, der das Vermögen schließlich auch nicht selbst erarbeitet hat, kann durchaus schon mehr als den jetzigen Steuersatz zahlen, denn er profitiert uneingeschränkt, nur weil er Erbe ist. Und das empfinde ich mitunter denen gegenüber, die nicht dieses "Glück" haben, als ungerecht. Natürlich jedoch müssen hier vernünftige Regelungen bzgl. der Umsetzung getroffen werden. Bei einem relativ kleinen Geldbetrag (bis ca. 100.000,- Euro) sollen keine Erbschaftssteuern anfallen. Zudem soll sich der anfallende Steuerbetrag staffeln. Je höher das Erbe, desto höher die Steuer. Jedoch nicht mehr als maximal circa 10% – 15%. Es geht um Ausgleich und (Chancen-)Gerechtigkeit, nicht um Enteignung.

Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?

Da fällt mir spontan nur die Zustimmung des Bundestages zur gleichgeschlechtlichen Ehe ein, denn weitere wirklich große gesellschaftliche und visionäre Ziele sind aus meiner Sicht seit langem nicht umgesetzt worden.

Wie garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?

Ich denke, die Diäten der Bundestagsabgeordneten reichen wirklich aus. Zudem muß man stets morgens in die Spiegel sehen können. Jeder Mensch ist verantwortlich für sein eigenes Tun und sein Unterlassen.

Wie sieht Ihr Werdegang aus?

Bunt und vielfältig!! Abitur, Wehrdienst, Ausbildung und Studium. Hört sich durchweg gut an, doch mit 47 Jahren habe ich auch Lebenserfahrungen gesammelt, die nicht nur positiv waren. Grundsätzlich Umstände, die mich zur Politik gebracht haben. Insgesamt gäbe es viel mehr zu berichten, doch das würde den Rahmen sprengen. Und letztlich geht es um die Themen für unser Land und nicht um mich persönlich.

Welchen möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum?

Angriffskriegen, Einschränkungen im Sozialsektor, Einschränkung der Menschenwürde. Zudem allen Gesetzen und Entscheidungen des Bundestages, die die Gesellschaft auseinander treibt, statt für Ausgleich zu sorgen.

Welche Gründe könnten Sie dazu bewegen, sich aus der Politik zurückzuziehen?

Schwer zu sagen. Da ich noch gar nicht richtig in der Politik bin, stellt sich derzeit die Frage nicht wirklich.

Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden, bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch stärker vertreten werden?

U.a. Paritätischer Wohlfahrtsverband , SOS-Kinderdörfer, die Arche.

Weitere Informationen:

Vorweg meine (Wahl-)Homepage: www.frankhofer-altona.de.

Nun ein paar Worte zum Wahlrecht. Durch die Gespräche auf der Straße habe ich festgestellt, daß viele Bürger gar nicht (mehr) wissen, daß jeder Bundesbürger (ab 18 Jahren) für ein Amt bzw. zum Parlament kandidieren kann. Viele meinen, dies ginge nur über Parteien, was nicht zutrifft. Andere hingegen denken, daß wenn ein Parteiloser im Bundestag säße, dieser kein Stimmrecht habe, was ebenfalls nicht stimmt. Darum: jeder kann kandidieren, in jedem Kreis (sogar unabhängig vom Wohnort) und jeder hat dann als Abgeordneter im Bundestag (oder Länderparlament) das Recht, Gesetzen zuzustimmen, sich zu enthalten oder diese abzulehnen – wie alle anderen Abgeordneten auch. Zudem ist man in einem oder mehreren Ausschüssen und arbeitet ganz normal mit. Ein freier Abgeordneter kann sogar einer Fraktion einer Partei beitreten, auch wenn er selbst parteilos ist.

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