Raphael Vogt

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Kurzprofil

  • Name: Raphael Vogt
  • Wahlkreis: WK 226 – Weilheim
  • Beruf: Künstler, multimedial & schubladenfrei
  • Alter: 43 Jahre
  • Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
  • Ort: wohnt in 86977 Burggen

Mitgliedschaften

Ich möchte Berlin die ökologischen, kulturellen, religiösen und vor allem auch regionalwirtschaftlichen Interessen des Pfaffenwinkels nahe bringen. Als langjähriger Anhänger der Grünen bin ich sowohl Freund einer offenen Gesellschaft, als gebürtiger Bayer und von Kunstsachverstand, Diplomatie und Pazifismus König Ludwigs des II. tief beeindruckt, fühle ich mich jedoch zugleich einer selbstbewußten wie friedvollen Orientierung an urbayrischer, religiöser Identität, Regionalität und Tradition verbunden.

Fragen und Antworten

Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?

Ich möchte Berlin die ökologischen, kulturellen, religiösen und vor allem auch regionalwirtschaftlichen Interessen des Pfaffenwinkels nahe bringen. Als langjähriger Anhänger der Grünen bin ich sowohl Freund einer offenen Gesellschaft, als gebürtiger Bayer und von Kunstsachverstand, Diplomatie und Pazifismus König Ludwigs des II. tief beeindruckt, fühle ich mich jedoch zugleich einer selbstbewußten wie friedvollen Orientierung an urbayrischer, religiöser Identität, Regionalität und Tradition verbunden.

Mein Traum wäre es, rechts wie links der Mitte orientierte Parteien durch wirklich funktionierende Politik "von unten" weitgehend überflüssig zu machen!

Ich stehe für Burggen. Ich stehe für Weilheim-Schongau. Ich stehe für Deutschland. Ich stehe für Europa sowie für eine humane, diplomatische Weltpolitik!

Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?

Ich identifiziere mich mit den Interessen der regionalen, gentechnikfreien Landwirtschaft, direkter Demokratie nach der Idee ihres ursprünglichen Erfinders – dem Künstler Joseph Beuys, die von Piratenpartei wie auch FDP eingeforderte Transparenz inkl. Schutz unserer Privatsphäre, traditionelles Selbstbewußtsein im Stile der CSU sowie eine humane, jedoch zugleich realistische Flüchtlingspolitik in der Quersumme von Cem Özdemir (Grüne) und Sebastian Kurz (ÖVP). Im amerikanischen Wahlkampf wurde ich zudem schnell Fan von Bernie Sanders.

Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?

Mehr Bürgerbeteiligung in den Fragen "Selbstkritische Ursachenbekämpfung der Flüchtlingskrise" & "Wiederausbau der regionalen, gentechnikfreien Landwirtschaft"

Ganzheitliche Bildung als Ergänzung zu rein technisch-intellektuell orientierter Schulbildung. Ein sich bereits in Kindergärten als pädagogisches Prinzip bewährtes "Schulfach Freispiel" für selbstverantwortliches Lernen durch Förderung sozialer wie kreativer (selbstentwickelbarer) Kompetenzen in, für und mit der Natur.

Jene, bereits in frühen Entwicklungsstadien geförderten, aktiven, natürlichen Freiräume, abseits jeglicher strombedürftigen Medien und Digitalität ist für die psychische Gesundheit unserer Kinder meines Erachtens dringendst von Nöten. Ohne diese ist eine, jene großen Zusammenhänge erfassende emotionale Bewußtseinsbildung meines Erachtens nicht mehr zu gewährleisten und eine weitere Egozentrierung unser Gesellschaft und damit Gefährdung des gesamten Weltgefüges unumgänglich.

Und ich hoffe, daß wir unseren Kindern auch in fünfzig Jahren noch sagen können, dass #Gott die Welt erschaffen hat und nicht #Bayer #Monsanto!!

Wie garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?

Vollkommene Unverschwiegenheit in der Kommunikation durch digitale Transparenz (im Stil der Piratenpartei), sprich Echtzeitberichterstattung per Weblog & Twitter etc.

Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?

Das Eingeständnis unseres Entwicklungsministers, dass wir zumindest den in Afrika begründeten Teil der Flüchtlingskrise am Erfolgreichsten durch Nicht-Einmischung in dessen selbstorganisiertes Marktgeschehen sowie durch die vehement forcierte Förderung fair gehandelter Produkte bekämpfen könnten!

Welche Gründe könnten Sie dazu bewegen, sich aus der Politik zurückzuziehen?

Ich denke mal, alles was zwischen Zwang zur Bestechlichkeit sowie Gefahr für Leib und Leben angesiedelt ist. Oder auch bereits, wenn ich nur das Gefühl haben sollte, zum eigenen Machterhalt Kollegen und Mitbürger hintergehen und anlügen zu müssen. Sowie falls eine Kooperation mit totalitär geprägten politischen Kräften unumgänglich wäre, wozu ich rechte, linke, religiös fundamentalistische jeglicher Art, aber auch explicit atheistisch und kapitalistiach geprägte Kräfte miteingeschlossen verstehe.

Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden, bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch stärker vertreten werden?

Ich fühle mich verbunden ..

den Interessen der regionalen, monokulturfreien und ökologischen Landwirtschaft, den Interessen psychologischer Begleiter sowohl traumatisierter Kriegsflüchtlinge JEGLICHER Ethnie als auch jenen der, aus schwierigen Auslandseinsätzen zurückkehrenden deutschen Soldaten, sämtlichen familienpolitischen Anliegen der Frauen, die arbeiten gehen wollen sowie auch den Interessen mutiger Männer, die stattdessen Zuhause bleiben wollen / müssen / dürfen. Den Interessen im Sozialen Bereich arbeitender Männer und Frauen. Oder im Handwerk. Geringverdienern, sowie der Kunst- und Kulturwirtschaft im Landkreis Weilheim-Schongau und darüber hinaus.

Dem (sozialen) Frieden in Europa und unserem Land.

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