Kurzprofil
- Name: Ingo Weidelt
- Wahlkreis: WK 65 – Elbe-Elster – Oberspreewald-Lausitz II
- Beruf: Dipl. Ing. / Fachinformatiker
- Arbeitgeber: ifn Anwenderzentrum
- Alter: 38 Jahre
- Familienstand: verheiratet, ein Kind
- Ort: wohnt in 01945 Lindenau
Mitgliedschaften
SV Blau-Weiß Lindenau e.V., Mehr Demokratie e.V.
Fragen und Antworten
Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?
Um den Bürgern in meinem Wahlkreis endlich die Möglichkeit zu geben, Entscheidungen mit zu treffen, statt von den Entscheidungen zahlreicher Politiker enttäuscht zu werden.
Welche Qualifikationen bringen Sie für die Arbeit als DirektkandidatIn mit?
Aufrichtigkeit gegenüber Anderen und mir selbst, Einfühlungsvermögen und Beharrlichkeit, sowie genug Energie, um mich stets in neue Themen schnell einzuarbeiten.
Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?
Niemand ist perfekt und die meisten Personen kenne ich nur durch das „Bild“ der Medien. Deshalb ist es auch schwierig sich eine Person als Vorbild zu nehmen. Es heißt man soll die Menschen an Ihren „guten“ Taten messen und sein eigenes Handeln daran orientieren.
Was das politische Handeln betrifft ist Richard von Weizsäcker sicherlich ein gutes Vorbild. Im Gespräch mit der ZEIT kritisierte er den Parteienstaat.
Siehe dazu:
https://www.zeit.de/1992/29/wo-bleibt-das-prinzip-verantwortung
Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?
Meine Idee ist, dem wachsenden Lobbyismus und der Gleichschaltung von Abgeordneten durch den Fraktionszwang entgegen zu wirken, indem bei jeder politischen Entscheidung eine Gruppe zufällig ausgewählter Bürger parallel zu den Abgeordneten mit abstimmt. Widersprechen sich die Abstimmungen der Abgeordneten und der „Zufallgewählten“ Bürger, dann stimmen alle Bürger zu dem Thema ab. Dieses System von Demokratiegarantie möchte ich von der Gemeindeebene bis hin zur Bundesebene einführe
n. Mehr zum Konzept auf der Seite:
https://demokratiegarantie.wordpress.com/
Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?
Die Frage ist schwierig zu beantworten, weil unsere Medien überwiegend von negativen Ereignissen berichten, aber dennoch ist mir die Vereinbarung der friedlichen Nutzung von Atomenergie mit dem Iran (Wiener Vereinbarung) im Gedächtnis geblieben.
Mit diesem Abkommen ist die jahrelange Gefahr eines Atomkrieges im Nahen Osten ein Stück kleiner geworden und das Leben für Millionen Menschen im Iran etwas leichter.
Wie garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?
Mit dem Konzept der Demokratiegarantie würden auch meine Entscheidungen als Abgeordneter stets durch die „Zufallgewählten“ Bürger kontrolliert werden.Siehe hierzu Seite:
https://demokratiegarantie.wordpress.com/
Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Auslandsstudium, anschließende Arbeit im In- und Ausland, Arbeitssuche, Rückkehr in die Heimat, mehrere Aus- und Weiterbildungen, Familiengründung und derzeitige Arbeit an verschiedenen Forschungsprojekten in einem kleinen Unternehmen sowie mein Engagement in Sportvereinen sind Erfahrungen die mir bei täglichen Entscheidungen helfen.
Welchen möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum?
Die Abschaffung von staatlicher Rente, BAföG oder Arbeitslosengeld kommen für mich nicht in Frage, da diese sozialen Errungenschaften dafür Sorge tragen, dass niemand in der Gesellschaft fallengelassen wird. Grundsätzlich lehne ich die Beteiligung an sogenannten „Präventivschlägen“ ab, da diese als Vorwand genutzt werden, um Einfluss in anderen Staaten zu nehmen, um dabei vorwiegend eigene Interessen durchzusetzten.
Welche Gründe könnten Sie dazu bewegen, sich aus der Politik zurückzuziehen?
Wenn sich abzeichnen sollte, dass mein Handeln negative Folgen für die Gesellschaft hat und ich darauf keinen Einfluss mehr nehmen kann, dann wäre dies ein Grund mein Handeln in Frage zu stellen.
Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden, bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch stärker vertreten werden?
Als langjähriges Mitglied bei Mehr Demokratie fühle ich mich dem Verein und dessen Zielen verbunden.
Das Interesse einzelner Personen, Institutionen oder Konzerne wird bereits von zahlreichen Lobbyorganisationen politisch vertreten. Deshalb ist es mir wichtig, dass in Zukunft die Mitentscheidung und Bedenken aller Bürger stärker in das politische Geschehen mit eingebunden werden.