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von Marianne Grimmenstein

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14.08.2017

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Bundestagswahl 07.08.2017 Elf Kandidaten kämpfen am 24. September um das Direktmandat im Wahlkreis Worms

ALZEY-WORMS - Zehn Männer und Frauen fordern Jan Metzler heraus. Wenn am 24. September der neue Bundestag gewählt wird, ist der 36 Jahre alte CDU-Mann der Gejagte. Vor vier Jahren holte Metzler überraschend mit 42 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis Worms. Es war das erste Mal, dass sich ein Christdemokrat in diesem Wahlkreis durchgesetzt hatte. Der langjährige Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) war damals aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

Das Gebiet des Wahlkreises 206 (früher Wahlkreis 207) ist groß. Zu ihm gehören die Stadt Worms, der Landkreis Alzey-Worms, aus dem Landkreis Mainz-Bingen die Verbandsgemeinde Bodenheim und die Verbandsgemeinde Rhein-Selz sowie die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Der Kreiswahlausschuss mit Kreiswahlleiter Ernst Walter Görisch, dem Landrat des Landkreises Alzey-Worms, gab inzwischen die Namen der Kandidaten bekannt, die dieses Mal versuchen wollen, in den Bundestag einziehen. Mit Jan Metzler und Marcus Held (SPD), den beiden prominentesten Namen im Kandidatenfeld, sitzen zwei der elf Bewerber bereits im Bundestag. Metzler, der aus Dittelsheim-Heßloch stammt, vertritt den Wahlkreis als Direktkandidat, Held, der ehrenamtliche Stadtbürgermeister von Oppenheim, zog über die Landesliste der SPD in den Bundestag. Metzler gilt als Favorit auf das Direktmandat. Sollte Held gegenüber Metzler erneut das Nachsehen haben, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach aber trotzdem den Wahlkreis im Bundestag vertreten können. Der 39-Jährige hat auf der SPD-Landesliste den eigentlich sicheren Listenplatz vier inne.

Grüne setzen auf einen neuen Bewerber

Die FDP mit Manuel Höferlin (Harxheim) und die Linken mit Sebastian Knopf (Worms) schicken dieselben Kandidaten wie vor vier Jahren ins Rennen. Die Grünen indes setzen mit dem Gimbsheimer Thomas Rahner auf einen neuen Bewerber. Der Rechtsanwalt machte sich in den vergangenen Jahren in der Kommunalpolitik im Landkreis Alzey-Worms und in der Verbandsgemeinde Eich einen Namen. Rahner ist ehrenamtlicher Beigeordneter des Landkreises und war 2015 erfolglos für die Grünen als Bürgermeisterkandidat in der Verbandsgemeinde Eich angetreten.

Die ungewöhnlichste Kandidatin im Bewerberkreis ist Tabitha Elkins. Die in den USA geborene und in Alsheim lebende Musikerin will die Riege der Berufs- und Kommunalpolitiker als Bürgerkandidatin aufmischen. Um für die Wahl zugelassen zu werden, hatte Elkins, die keiner Partei angehört, 200 Unterschriften vorlegen müssen. Die Musikerin tritt unter dem Motto „Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit“ an und plädiert für mehr Transparenz in der Politik und kämpft gegen Krieg.

von Tabitha Elkins
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