Eine Initiative nach einer Idee
von Marianne Grimmenstein

Schritt

Frei
09.05.2020

Solaroffensive - mit lokalen Initiativen Bürger-Engagement voranbringen

Als Bürgerkandidatinnen sind wir in besonderem Ausmaß gefordert, zu beweisen, dass wir uns auch wirklich um Politik für unsere Mitmenschen verdient machen können. Das fällt uns natürlich schwer, denn wir sind lediglich Kandidatinnen und keine gewählte Abgeordnete. Trotzdem können wir mit sinnvollen Projekten in unserem lokalen Umfeld aufzeigen, dass wir auch als Abgeordnete eine Wirksamkeit erzielen können.

Die Solaroffensive ist so ein Projekt. Im Wahlkreis und Landkreis Ludwigsburg startet sie und soll möglichst viele Menschen zu Solarenergie auf dem (eigenen) Dach beraten und motivieren. Gleichzeitig zeigt das Projekt direkten Fortschritt für alle sichtbar auf. Transparenz als Grundvoraussetzung für Vertrauen.

Die Plattform Solaroffensive generiert aktuelle Visualisierungen ihres Fortschrittes für öffentliche Plätze

Dezentrale Energieversorgung kann nämlich besonders gut mit Bürgerenergiewerken und den vergleichsweise günstigen Photovoltaik-Modulen auf Dächern der eigenen Gemeinde gelingen. Dabei können sich z.B. durch genossenschaftliche Organisationsformen Bürgerinnen einbringen und mitentscheiden. Genau die richtige Voraussetzung als Bürgerinnengemeinschaft, um auch politisch mehr Entscheidungsmöglichkeiten einzufordern.

Die Solaroffensive sorgt zudem dafür, dass mehr Wertschöpfung und Kaufkraft im eigenen Landkreis bleibt. Jeder Euro, der nicht für gekauften Kohle-Strom zu einem Energiekonzern fliesst, kann selbst für Sinnvolleres lokal ausgegeben werden. Für die Gemeinde Asperg zum Beispiel mit ihren ca. 5.000 Haushalten kommt da schon eine riesige Summe zusammen: rechnet man mit ca. 2.000€ Energiekosten pro Haushalt für Strom, Heizung, Warmwasser und Mobilität (Auto-Treibstoff), dann sind das bei einer kompletten Eigenversorgung annähernd 10 Millionen Euro, die alleine diese Gemeinde und ihre Einwohnerinnen „für sich behalten“ können, wenn sie sich selbst versorgen.

Es gibt unzählige Studien, die genau das bestätigen: eine Selbstversorgung ist möglich. Strom, Heizung und auch Mobilität können auf regenerative Energiequellen umgestellt werden. Und die Solaranlage auf dem Hausdach ist ein jeweils kleiner, aber in der Summe sehr mächtiger Teil dazu.

Machen Sie mit bei der Umfrage ( https://munter.typeform.com/to/pxS2aj ) und sprechen Sie Ihre Bürgermeisterin oder Ihre Klimaschutzbeauftragte darauf an, am Projekt Solaroffensive teilzunehmen.

https://solaroffensive.org

von Magnus Rembold
2 Kommentare
  • Zu wenig!

    • Das mit dem Fotovoltaik sieht wie eine Scheinmaßnahme aus, eignet sich nicht für alle Haushalte, ist sehr teuer für Länder wie unsere (mit weniger Sonnenstrahlung) und ich sehe das als Ultima-Ratio. Für mich würde Fotovoltaik anfangen sich zu lohnen, wenn man die Dachziegel ersparen könnte. Aber dafür will oder kann niemand was tun, ändern oder entwickeln.

    Stichwort ist Autarkie.

    • Es gibt mehrere Technologien, die scheinbar tabu sind:

    1. Magnet-Motor/Generator das passt in jeden Keller oder Abstellraum, 10 kW ist mehr als genug z.B..

    2. Wind-Energie mal anders, leise, rostfrei, tierfreundlich.

    3. Braungas für Kochen, für aktuelle Otto- Diesel- und Zweitacht-Motoren, zur Speicherung von Energie, wenn Wasserstoff und Sauerstoff getrennt werden.

    4. Fotovoltaik, und da könnten wir mit Nord-Afrika kooperieren, sie liefern Energie und wir liefern Technologie.

    5. Süßwasser aus Meereswasser gewinnen ohne teurere Entsalzungsanlage. Das wäre auch was für Afrika/Nord-Afrika, was man dazu braucht, ist nur eine transparente Plastik-Plane fürs Dach/Gewölbe und ein paar Bogen + Teich-Folie für den Boden. Damit könnte man das Ausbreiten der Wüste eliminieren (die Chinesen haben die Gobi begrünt). Wiedermal, die Afrikaner könnte uns (vor allem Süd-Europa) mit Wasser versorgen und wir könnten sie mit Kläranlage versorgen.

    Fazit:

    • Die Technologien sind schon vorhanden.
    • Ein Elektro-Netz wäre überflüssig.
    • Arbeitsplätze in Europa und Afrika würden entstehen.
    • Das Ausbildungsniveau würde auch außerhalb Europa steigern.
    • Das Kapital der Energie-Konzerne wird konfisziert und für Umwelt-Projekte eingesetzt.

    P.S.:

    • Wir Deutsche mit unserer Entwicklungskapazität, Ausbildungsniveaus und wirtschaftliche Stärke könnten beispielhaften Vorreiter sein, wenn wir wollten oder (vielleicht) könnten.
    Antonio A.
    15.05.2020 20:13 Uhr
  • Halte eine Solarinitiative sinnvoll wenn sie hinterlegt ist mit einer H2- Initiative. Die Solarprimaerenergie, egal vom Dach oder plus Kraftwerke ueber erhitztel Oel in sonnenreichen Laendern kann zusammen mit H2 von Hausenergie ueber Flugzeuge, Tanker, Nachberschaftseigene Tankstellen PKW, Schiffe antreiben und beliebig dezentral, zentral, privat oder Grosstanks verteilt und gelagert werden und ist komplett nachhaltig und reicht fuer Industrie und Menschhei. Hausdach ist nur die kleinste dezentrale Ergaenzung zu diesem System. Alle Techniken liegen vor und sind patentiert, viele davon in Deutschland. Einer Iniative, die das foerdern will. wuerde ich mich sofort anachliessen.

    bootsmannsjobs@googlemail.com
    10.05.2020 18:46 Uhr
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