Eine Initiative nach einer Idee
von Marianne Grimmenstein

Neuigkeit

Frei
16.06.2020

Resultate der Umfrage "Zukunft Bürgerkandidaten"

310 Menschen haben sich bis heute bei unserer Umfrage zur Zukunft der Initiative Bürgerkandidaten beteiligt und uns wertvolle Einblicke geschenkt. Für die Zielrichtung und die nächsten Schritte war das ein wichtiger Meilenstein.

Vielen Dank!
Diese beiden Worte sagt man viel zu selten. Wir möchten uns herzlich bedanken für die doch sehr zahlreiche Beteiligung nach einer langen Sendepause von unserer Seite. Auch aus den Reihen der Solaroffensive möchte ich nochmals ein Dankeschön weiterleiten.

Welche Erkenntnisse waren besonders bei der Umfrage?

Es gab bei den Themen, mit denen die Menschen zufrieden waren, eine grosse Anzahl Nennungen, die die Behandlung der Pandemie gut fanden. Da scheint sich die vorsichtige Herangehensweise der Regierung ausgezahlt zu haben. Vor allem im internationalen Vergleich steht Deutschland bei der Corona-Bekämpfung tatsächlich ganz gut da.

Bei den Themen, die Unzufriedenheit hervorriefen, waren viele verschiedene Nennungen dabei. Immer wieder tauchte auf: Direkte Demokratie, Umweltschutz, Klimaschutz, Lobbyismus, Bürgerbeteiligung, soziale Ungleichheit, Bildungssystem, Debatten- und Diskussionskultur

Welche anderen Initiativen finden Sie spannend?

Hier kamen einige Mehrfach Nennungen vor die deutlich in eine Richtung zeigen:

  • Widerstand 2020 scheint interessant zu sein, weil sie viel Aufmerksamkeit bekommen. Ausserhalb der Corona-Skepsis ist in dieser Bewegung aber nur eine Parteigründung, eine Vorstandsflucht und eine Auflösung in Rekordtempo entstanden. Neue Parteien sind sehr schwierig, weil sie bei zu viel Aufmerksamkeit schnell "explodieren".
  • IBAM steht für "Ich bin anderer Meinung" und für eine Bewegung, die die Meinungsfreiheit hoch hält, weil (erstaunlicherweise) viele Menschen denken, dass diese in Gefahr ist. Aus meiner Erfahrung: wir haben sehr viel Meinungsfreiheit, jede:r darf alles sagen, was nicht strafrechtlich relevant ist. Man muss nur damit leben, dass die eigene Meinung eventuell niemanden so recht interessiert. Wichtigstes Thema: Corona.
  • parteifrei - Freie Direktkandidaten sind eine Bewegung, die sehr ähnlich vorgeht, wie wir. Allerdings scheinen sie (nach dem Umfang der Website zu urteilen) weniger konkret vorzugehen. Wir haben bereits Kontakt aufgenommen.

Vorschläge, was wir anders machen sollen

  • Öffentlichkeitsarbeit - die Nennung Nummer 1. Wahlweise mehr, bunter, grössere Reichweite, in Tageszeitungen, Anzeigen, Artikel schreiben und so weiter. Hier müssen wir mal ganz klar auf den Boden der Tatsachen zurückführen: das kostet Geld, und das nicht zu knapp. Dazu braucht es dann eine Geschäftsführung und mehr Spenden und die können nur von den Unterstützer:innen kommen.
  • Mehr Newsletter und soziale Medien bespielen (gerne auch, siehe oben)
  • Kooperationen eingehen - (gerne, wer dazu beitragen möchte, kann unsere Kontaktadresse weitergeben. Bei ernsthaftem Interesse sind wir offen. Zu Kooperationen haben wir auch 4 Fragen & Antworten, einen neueren Artikel und einen etwas älteren Artikel

Und der Rest?

Die komplette Statistik der Umfrage kann man in diesem Report einsehen.

von Magnus Rembold
3 Kommentare
  • Wir haben festgestellt: Bei vielen Themen ist es so, dass wenn jemand eine andere Meinung sagt als die Allgemeine, als die der Mainstreammedien, er sehr schnell in einer Schublade steckt (rechts, links, Verschwörungstheoretiker, Klimaleugner, Impfgegner, Esotheriker, ….). Wenn man einmal da drin ist, werden Argumente zum betreffenden Thema (oder auch zu anderen Themen) nicht mehr ernst genommen… Und wir beobachten, dass derzeit sehr schnell jemand in einer Schublade landet und Rufmord erleidet. Z. B. auch bei Wikipedia und Psiram. (2 Betroffene hierzu: => Bert Ehgartner zu Psiram: https://ehgartner.blogspot.com/search?q=psiram, 3. Absatz; Daniele Ganser zu Wikipedia (ca. 13 Min): https://www.youtube.com/watch?v=OHnvbBJOKHU) Das ist vermutlich Meinungsakzeptanz - dieser jemand muss nicht um sein leibliches Leben fürchten. Aber er/sie kann dann auch nicht mehr (so gut) an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen. Seine Argumente werden oft nicht mehr angehört, es wird zuerst festgestellt, ob er in einer Schublade steckt... Das finden wir gerade zur Zeit gefährlich, wo so viele Grundrechte eingeschränkt werden.

    VT
    22.06.2020 10:31 Uhr
  • Zur Meinungsfreiheit möchte ich MKP widersprechen. Was er wohl meint, ist nicht MeinungsFREIHEIT, sondern MeinungsAKZEPTANZ. Keine:r der genannten hat Probleme bekommen, weiterhin ihre Meinung zu äussern.

    Trotzdem haben Ihnen sehr viele Menschen klar gemacht, dass sie ihre Meinung gerne äussern dürfen, dann halt aber keine willkommenen Mitglieder einer Gemeinschaft mehr sein können, weil sie gemeinsamen Grundwerte der jeweiligen Gemeinschaft verlassen.

    Zur Verdeutlichung: Es besteht ganz klar die Freiheit, ein A...loch zu sein. Es mag einen halt dann keiner mehr.

    17.06.2020 08:09 Uhr
  • Die Meinungsfreiheit ist sehr wohl gefährdet. Laut Umfragen empfinden über 60% der Bevölkerung, dass man seine Meinung nicht mehr frei äußern kann. Man wird sehr schnell in die Ecke der Rechten und Verschwörungstheoretiker gestellt. Youtube u.a. löschen massig missliebige Einträge. Die Öffentlich Rechtlichen und viele andere Mainstreammedien mobben andersdenkende Mitarbeiter raus. Als Beispiele will ich nur Eva Herman, Heiko Schrang, Ken Jebsen, Wolfgang Wodarg, Sucharit Bhakdi, Joe Konrad, Kla.tv, die AFD, Xavier Naidoo u.v.a.m nennen. Da muss also dringend was unternommen werden.

    MKP
    17.06.2020 07:53 Uhr
Sie können Ihren Text mit Markdown Syntax formatieren
Sie schreiben Resultat im Text
Zwei Leerzeichen am Zeilenende Zeilenumbruch
Eine Leerzeile im Text Neuer Absatz
ein [Link](http://markdown.de) im Text ein Link im Text
eine *Hervorhebung* im Text eine Hervorhebung im Text
eine **Verdeutlichung** im Text eine Verdeutlichung im Text
- eine Liste
- mit zwei Teilen
  • eine Liste
  • mit zwei Teilen
> ein Zitat innerhalb eines Textes

ein Zitat innerhalb eines Textes

mehr Infos...
Hierhin schicken wir einen Link zur Bestätigung.
Wenn Sie keinen Namen angeben, kennzeichnen wir Ihren Kommentar mit Ihrer E-Mail Adresse.
Um uns vor Müll zu schützen, beantworten sie bitte diese Frage