Kurzprofil
- Name: Nathalie Mittrücker Mameche
- Wahlkreis: WK 209 – Kaiserslautern
- Beruf: Kaufmännische Angestellte
- Alter: 42 Jahre
- Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
- Ort: wohnt in 67310 Hettenleidelheim
Mitgliedschaften
Campact, change.org, sos.vox, etc. ansonsten keine Mitgliedschaften. Meine Interessen liegen vor allen Dingen dort, wo Ungerechtigkeit herrscht. Ich möchte kein unnötiges Leid. Ich möchte diese Industrie der Massentierhaltung abschaffen, Tierrechte und schärfere Gesetze in der Tierhaltung und in Schlachthöfe. Doch als oberste Aufgabe sollte sich unser Staat den Schutz von hilfebedürftigen Kindern vornehmen. Wir müssen es schaffen, sie besser vor Missbrauch zu schützen. Ausländer sind ordentlich zu integrieren. Leider habe ich einen chronischen Mangel an Zeit. Ideen fallen einfach über mich her und lassen mich nur schwer im Zeitpensum meine normale Arbeit erledigen … Ich bin ein ADHS-Chaot! Ich habe 3 Kinder, bin halbtags berufstätig, zum 2. Mal verheiratet. Meine einzigen kleinen Kämpfe gegen Leid, führe ich bisher über Petitionen und Mails. Ich war auf der Demo, in Frankfurt gegen TTIP und CETA.
Fragen und Antworten
Warum wollen Sie DirektkandidatIn werden?
Ich stelle mich hier, falls es kein anderer tut. Ich möchte alles versuchen, dass unsere europäisch-deutschen Werte in Bezug auf unsere ökologischen Errungenschaften, Verbraucherrechte/ Verbraucherschutz erhalten bleiben. Die Industrie darf nicht noch mehr Macht bekommen.
Welche Qualifikationen bringen Sie für die Arbeit als DirektkandidatIn mit?
Keine besonderen.
Ich habe ein schlechtes Abitur, ich habe eine Ausbildung und eine Zusatzausbildung und eigentlich eine große künstlerische Ader.
Ich habe 3 Kinder, bin zum 2.Mal verheiratet, habe nur noch einen Hund, 3 Katzen, bin berufstätig, habe 4 Jahre in Süd-Frankreich gelebt, war selbstständig, und bin leider eigentlich nicht gut genug organisiert … vielleicht oft zu ehrlich, wie man vielleicht nicht unschwer erkennen kann…
Mehr kann ich nicht bieten – Lebenserfahrung und den Hang immer zuviel aufzulegen und zu schreiben …
Ich bin sehr verbittert über einige Dinge, die in unserer Gesellschaft laufen. Ich wünsche mir, dass sich einiges ändert
– denn die, die leiden, die leiden ZU VIEL!!!
Hier ein paar Stichworte: unser Umgang mit unseren Nutztieren!
Unsere schlechte Organisation zum Schutze der hilflosen, schutzbedürftigen Kindern – über das Jugendamt, die diesen Schutz nicht ansatzweise zufriedenstellend hin kriegt – man muss ALLE ausfindig und bewahren können – das MUSS machbar sein!!!
Die Verteilung des Haushaltüberschusses bei den Steuereinnahmen – oft werden sie für Unsinnigkeiten ausgegeben, anstatt dort einzusetzen, wo es benötigt wird. Die große Schere von Arm und Reich, etc.
Meine Wut über dieses Leid in unserer Gesellschaft und die Entdeckung dieser neuen Möglichkeit Politik endlich anders zu organisieren – eine reelle Veränderung zu erreichen, verleihen mir viel Kraft …
Welche Person würden Sie am ehesten als Vorbild für sich ansehen und warum?
Sophie Scholl – Das muss man nicht erklären warum. Ausserdem Ghandi.
Welches politische Projekt wollen Sie bei einer Wahl für Ihre BürgerInnen als Erstes ins Leben rufen?
Als erstes natürlich unser aller dringlichstes Interesse, warum es nun zu dieser überfälligen, wuderbaren Initiative gekommen ist, Bürgerkomittees zu gegründen: Die Verhinderung der Abkommen TTIP und CETA! Bzw. deren Abschaffung zu erstreben! Mein nächstes größtes Anliegen aber ist es, gegen diesen Holokaust der Tierwelt ganz ganz schnell und energisch entgegen zu wirken. Ich möchte dieses System auf den Kopf stellen. Ich möchte Gesetze, die diese fürchterlichen Massentierhaltungen tatsächlich verbieten. Ich möchte die Bürger darüber aufklären, in welcher Welt sie wirklich leben, was hier in Deutschland (natürlich auch ausserhalb) mit diesen armen Geschöpfen wirklich getrieben wird und geschieht. Ich möchte sensibilisieren, nicht tadeln, nicht verurteilen, nicht völlig verbieten oder schlecht reden, hin zu einem bewußten und gemäßigten Verzehr von Fleisch. Wenn man sich dem bewußt wird, dass dieses bestehende Angebot bei uns mehr als VIEL VIEL VIEL VIEL ZU VIEL ist, und was da an WIRKLICHEM LEID und massenweisen, täglichen TÖTUNGEN von diesen riesen großen, wunderbaren Tieren, mit ihren hilfeschreienden, zahmen Augen – Blicken – Tag täglich an Grausamkeiten geschieht – diese große Masse an einer einzigen Kuh! – so viele pro Woche – pro Tag !!! diese liebebedürftigen, intelligenten Schweine – all diese Tiere, ob trächtig oder nicht, … nein ich höre jetzt auf – … Diese "unmenschlichen"- untragbaren Zustände in deren Haltung, diese aufeinander sitzenden Massen, oft mit Verletzungen dahin vegetierend, verkümmert, vernachlässigt, ohne Luft, ohne Sonne – verfehlte Bolzenschüsse, die nicht wirken – Nein – so DARF es auf keinen Fall weiter gehen! Das ist der absolute Wahnsinn, das MUSS man stoppen – das will kein fleischessender Bürger so – dessen bin ich mir absolut sicher – und viele wissen es tatsächlich nicht – wollen es nicht wissen, weil sie so hineingeboren wurden und sie es nicht anders wissen, wie und warum es denn jemals anders werden sollte. "Ja, die armen Tiere- ich weiß, aber dagegen kann man eh nix tun" höre ich SO OFT! Ich sehe mich als den absoluten Vertreter in Sachen Tierrechten bzw. Vertreter all derjenigen, die das in ihrer Welt eben SO nicht akzeptieren wollen, dass dieser Horror hier zu Lande herrscht. Man KANN sich umstellen, wenn man umdenkt. Es erscheint erst schwer, mühsam, SEHR UNBEQUEM, oft auch sehr teuer. Aber zum Wohle und aus Ehrfurcht eines jeden einzelnen Lebewesens ist es möglich. Und wenn dem Bürger DAS bewußt ist, was mir vor ca. 3 Jahren auch erst so richtig bewußt wurde, dann weiß man – es MUSS auch mit WENIGER Fleisch gehen (natürlich nach unten hin offen! ;)) Man muss umdenken lernen. Diesem bedarf es bei einigen an einigen Phasen, Schritten, Rückschritten und Anläufen. Aber wie gesagt- bei mir sollte es zukünftig NICHT mehr so sein, dass man sich als Fleisch-Esser noch schuldiger macht, als man es eigentlich schon ist… Massentierhaltung soll komplett abgeschafft werden.
Und damit sich all dieses ändert und auch so bleibt, komme ich auch schon zu meinem 2.Anliegen: Wie viele vielleicht auch noch nicht wissen, ist ein Herr Christian Schmidt unser BUNDESUMWELTMINISTER, einer dieser glücklichen, reichen, trotzdem-gut -schlafenden Großgrundbesitzer mit einer gut funktionnierenden SCHWEINEMASTANLAGE darauf … !!! – keine unbedeutsame Größe, … In dieser gab es in der letzten Zeit (der arme Geschädigte soll mir verzeihen) – des Häufigeren ein unliebsames Eindringen von mutigen Leuten, die zufälligerweise eine Kamera dabei hatten. Dieser Betrieb wird unter einem vorbildlichen Label geführt … So lange solche Leute an der Macht sind, kann sich gar nichts ändern, wenn man an den Bundeswirtschaftsminister um eine Änderung in der Tierhaltung appelliert! DEMNACH wird ein weiteres Anliegen von mir sein, dass ich darum kämpfen werde, dass keine Lobbyisten/befangenen Menschen in ein Minister-Amt gebracht werden dürfen – keine Ministerstellen dürfen an Personen vergebem werden, die sich durch dieses Amt persönlich bereichern könnten – die nicht neutral urteilen können. Minister müssen vom Fach sein, eine Bewerbung abgeben, wie der Normalbürger für einen neue Arbeitsstelle auch. Transparenz der Lobbyisten, wenn es überhaupt welche geben darf!
Welches politische Ereignis hat sie in letzter Zeit besonders gefreut?
Dass Merkel dem großen Druck der Flüchtlingsgegner standhaft und ihren menschlichen Werten treu blieb. Sie hatte sich FÜR die vielen WIRKLICH hilfebedürftigen Menschen entschieden, auch wenn es diese schwarzen Schafe darunter gibt – auch wenn es viel koste, und hat demnach geradlienig gehandelt. Das fand ich eine sehr tolle, hochachtungsvolle Tat für eine Person diesen Ranges, gegen eine Menge ganz anderer hoher Rangtiere. Das hat mich sehr beeindruckt unf gefreut. Und ich war sehr stolz, dass diese Frau unsere Kanzlerin ist.
Wie garantieren Sie Ihre Unbestechlichkeit?
Wenn Sie möchten, kann ich es Ihnen quittieren 😉 Ich mag keine Lügen. Ich mag Aufrichtigkeit. Milde ausgedrückt.
Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Weiter machen wie bisher, bis die kleinste soweit ist … Dann würde ich mich gerne endlich selbst verwirklichen. Schaffen. Erschaffen. Vielleicht noch ein Studium. Nach dem Abitur habe ich kurz Kunstgeschichte studiert. Ausbildung zur Raumausstatterin. Im direkten Anschluss: 4 Jahre Südfrankreich: Techniken der Wand- und Möbelgestaltung. 1.Kind. Zurück in Deutschland: Selbststtändigkeit in Möbelgestaltung. 2.Kind. Büro-Angestellte in Teilzeit. Zusatzausbildung zur Office-Managerin. 3.Kind Seit April 2014 kaufmännische Angestellte.
Welchen Interessengruppen fühlen Sie sich verbunden, bzw. wessen Interessen müssten Ihrer Meinung nach politisch stärker vertreten werden?
Dem mittelständischen Bürgertum, Rentner, Senioren, Tiere/Nutztiere, Familien mit Kindern, Ökologen, notleidende Kinder, Menschen mit Behinderung, Schutzbedürftige
Weitere Informationen:
S.o. schon alles mögliche aufgeschrieben … jetzt ist Schluss!
Welche Gründe könnten Sie dazu bewegen, sich aus der Politik zurückzuziehen?
Ich bin noch nicht einmal drinnen in der Politik…! Aber ich denke, es wird nicht einfach sein, sich gegen diese redegewandte, hochgebildeten Menschen durchzusetzen, die laut sind, ein dickes Ego haben und gegen alles ein Argument haben. Die dich in Grund und Boden niederquatschen und dich niedermachen, wenn du dich nicht richtig erklären kannst. Wenn man merkt, dass man gegen diese einfach ALLEINE keine Chance hat, dann könnte ich das sicher nicht weiter machen. Wenn man allerdings ein paar Leute im Hintergrund als Rückenstärkung hat, ein spezielles Training, dass dich daraufhin vorbereitet, dann kann es zu bewältigen sein.
Welchen möglichen politischen Vorhaben oder Zielen könnten Sie auf keinen Fall zustimmen und warum?
TTIP, CETA s.o.